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Technik von SAUTER für die Sixtinische Madonna

Technik von SAUTER für die Sixtinische Madonna

Wo historische Kunstwerke ausgestellt und konserviert werden, stellen sich höchste Ansprüche an Heizung und Raumklima. In der Sempergalerie Dresden, der Heimat der Sixtinischen Madonna, kommt dafür Technik von SAUTER zum Einsatz. Im Rahmen einer Grundsanierung des Gebäudes baut SAUTER nun die neueste Generation seiner Gebäudetechnik ein.

Mit fast 50 Museen ist Dresden ein wichtiges Zentrum für Kunst und Kultur. Zu den meistbesuchten Kunststätten der Stadt gehören die Gemäldegalerie Alte Meister und die königliche Schatzkammer, das Grüne Gewölbe. Die Gemäldegalerie ist Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und befindet sich in der Sempergalerie. Hier sind berühmte Gemälde großer Meister wie Tizian, Rembrandt, Vermeer, Veronese und Rubens ausgestellt. Weltbekannt ist die Sixtinische Madonna von Raffael, eines der wichtigsten Gemälde der italienischen Renaissance.

Die Sempergalerie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Viele Gemälde waren zu dem Zeitpunkt ausgelagert und überlebten den Krieg unbeschadet. 1956 konnte die Dresdner Gemäldegalerie wiedereröffnet werden und war die bedeutendste Gemäldegalerie der DDR. Aufgrund des baulichen und technischen Zustands des Gebäudes war Ende der 1980er Jahre eine Rekonstruktion dringend notwendig.

Die Arbeiten begannen 1988 und wurden nach der Wende weitergeführt. Für die Steuerung der Heizungs- und Klimaanlagen und für die Gebäudeleittechnik erhielt SAUTER vom Staatshochbauamt Dresden den Auftrag. Die nach der Wende neu gegründete SAUTER Niederlassung Dresden setzte hierfür das System SAUTER EY2400 erfolgreich ein. Im Dezember 1992 konnte die Sempergalerie wiedereröffnet werden.

Instandsetzung nach Jahrhunderthochwasser
Im Jahr 2002, als das Hochwasser große Teile der historischen Innenstadt Dresdens unter Wasser setzte, wurden auch die Steuerungs- und Regelungsanlagen teilweise zerstört. Noch 2002 wurden die Hochwasserschäden beseitigt und die Technik durch SAUTER wieder instand gesetzt. Dabei kam das System SAUTER EY3600 zur Anwendung.

Seit 2013 erfolgt nun in zwei Etappen eine Grundsanierung des gesamten Hauses. Wir befinden uns derzeit in der Realisierungsphase der ersten Etappe. Insbesondere die neusten Anforderungen an den Brandschutz, an die Qualität des Raumklimas und das energieeffiziente Gebäudemanagement wurden bei dieser Planung berücksichtigt.

SAUTER hat für den ersten Bauabschnitt vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement die Aufträge für die Steuerung und Regelung der Klimatechnik, der Entrauchung, der Beleuchtung und für die Gebäudeleittechnik erhalten und setzt hier das System SAUTER EY-modulo 5 ein.

 

 

Die wichtigsten Punkte der SAUTER Lösung

Aus den Erfahrungen der Vergangenheit und den Anforderungen der aktuellen Planung ergeben sich folgende Schwerpunkte, die in die Gesamtstrategie unserer Arbeiten eingebunden wurden:

DDC-Ebene:

  • Um Energieeinsparungen zu erzielen, wird eine außentemperaturabhängige Sollwertvorgabe für Raumtemperatur und Raumfeuchte unter Berücksichtigung des Klimatrends der letzten Tage realisiert.
  • Die Lichtsteuerung innerhalb des Ausstellungsbereichs erfolgt unter Verwendung des Tageslichts über verschattbare Oberlichtfenster. Auch hier ist das Ziel Energie einzusparen.
  • Bei volumenstromgeregelten Klimaanlagen erfolgt eine Auswertung der Klappenstellung, um eine optimale Ventilatordrehzahl zu erreichen.

GLT-Ebene:

  • SAUTER setzt eine Gebäudeleittechnik ein, die auch die weiteren Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (z.B. Residenzschloss mit Grünem Gewölbe) steuert und überwacht.
  • Eine durchgängige Hausadressstruktur, die auch bei Erweiterungen berücksichtigt wird, ist in einem Pflichtenheft vorgegeben.
  • In allen Liegenschaften ist ein GLT-eigenes Netzwerk mit vorwiegend Lichtwellenleiter-Strecken errichtet worden.
  • Der Zugriff auf das Programm aller DDC-Steuerungen ist von jedem Informationsschwerpunkt aus über das Netzwerk möglich.
  • An jedem Informationsschwerpunkt befindet sich ein Touch-Panel zur Bedienung der Anlagen vor Ort.

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