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Reduzierung der Energiekosten: Emax in Kundenprojekten

Reduzierung der Energiekosten: Emax in Kundenprojekten

Bei energetischen Optimierungen in Kundenanlagen konnte SAUTER beobachten, dass die Höchstlast des Bezuges der elektrischen Energie oftmals nicht überwacht, nicht geregelt und somit nicht aktiv begrenzt wird. Durch den Einsatz der SAUTER ECC Emax Applikation können die Energiekosten hier signifikant gesenkt werden.

Die Überwachung der elektrischen Höchstlast reduziert nicht den Energieverbrauch des Gebäudes, hierfür bietet SAUTER zahlreiche weitere Optimierungsmöglichkeiten. Ziel der Emax Funktionalität, ist die elektrische Lastabnahme zu überwachen und zu regeln und somit unter dem mit dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) vertraglich vereinbarten Maximum pro Zeitperiode zu bleiben. Wird dieses nämlich – auch nur kurzzeitig – überschritten, werden die Stromkosten häufig überproportional hoch. Um dies zu verhindern, bietet die ECC Emax Applikation die Möglichkeit, bestimmte Energieverbraucher sequenziell, kurzfristig und gezielt zu sperren oder in der Leistungsaufnahme zu drosseln.

Bereits seit 2014 bietet SAUTER die ECC Emax Funktionalität als ausprogrammierten und dokumentierten Funktionsbaustein. Die SAUTER Lösung kann hierbei direkt in den Automationsstationen der EY-modulo 5 Baureihe umgesetzt werden.

Die Vorteile: Es handelt sich um eine reine Softwarelösung auf AS Ebene, die ohne zusätzliche Hardware auskommt. Die Emax Implementierung arbeitet autark in den SAUTER Automationsstationen. Die einzelnen zu überwachenden Lastverbraucher können über Feldbussysteme M-Bus oder Modbus direkt über die moduCom Kommunikationsschnittstelle aufgeschaltet werden. Mit ihrer 100 ms Zykluszeit ist die modu525 schnell genug, um direkt auf die Lastschwankungen zu reagieren.

Innerhalb der ECC Emax Applikation können bis zu 5 Schaltgruppen individuell mithilfe von Szenarien und einer Matrix erfasst und im Anlagenbetrieb priorisiert werden. So können einzelne Schaltgruppen bei Erreichen einer vorgegebenen maximalen Gesamtleistung abgeschaltet oder bei Unterschreitung eines Grenzwertes mit ausreichendem Abstand zugeschaltet werden. Es gilt, die Leistungsabnahme möglichst konstant zu halten. Zur Regelung der Leistungsabnahme werden hierbei auch die definierten Ausschaltzeiten sowie die minimale Betriebszeiten der einzelnen Schaltgruppen durch den ECC Emax Algorithmus berücksichtigt. Sollte ein Grenzwert durch die Vorgaben nicht eingehalten werden können, erfolgt eine automatische Alarmierung.

Die vertraglich definierte Gesamtleistung, die Zusammenstellung und die Priorisierung der Schaltgruppen und deren systembedingtes Ein- und Ausschaltverhalten müssen gemeinsam mit dem Kunden abgestimmt werden. Dies ist in verschiedenen Kundenprojekten bereits erfolgreich durchgeführt worden.

Weitere Informationen zur SAUTER Emax Implementierung erhalten Sie im Handbuch „ECC: Energieverbrauchsregelung“.
Bei Interesse an dem Handbuch wenden Sie sich bitte an Ihren SAUTER-Ansprechpartner.

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