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Erfolgreiches Einspar-Contracting im ZMF Tübingen

Erfolgreiches Einspar-Contracting im ZMF Tübingen – Modernisierung, die sich auszahlt

 

Energiekosten in Bestandsgebäuden können durch fachgerechte Modernisierungen erheblich reduziert werden. Dies zeigen die Ergebnisse des ersten Betriebsjahres des Laborgebäudes „Zentrum für Medizinische Forschung (ZMF)“ der Uni Tübingen. Tatsächlich ging es im Einspar-Contracting um mehr als erhöhte Energieeffizienz. Einige Maßnahmen und Resultate möchten wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

 

1987 wurde das Laborgebäude „ZMF“ erbaut. Die Nutzung hat sich über die Jahre deutlich verändert und die Technik war in einigen Bereichen veraltet. SAUTER führte eine zielgerichtete Analyse der Situation durch und erstellte auf dieser Basis ein Modernisierungskonzept. Dies wurde sodann in Form eines Einspar-Contracting umgesetzt. Die Modernisierung der Laborabzüge, die auch die Sicherheit der Nutzer deutlich verbessert war ein Teil des Erneuerungsprozesses. Die SAUTER Laborabzugs-Funktionsanzeige und -Überwachung, der schnelle ASV215 Antrieb, Volumenstromregler und verlinkte ecos500 Einheiten erlauben dem Nutzer volle Kontrolle bei der Arbeit. Über die ebenfalls nachgerüstete integrale Raumautomation und elektrische Heizkörper-Stellantriebe kann das Klima vom Labornutzer komfortabel eingestellt werden. Besonderes Feature dabei ist, dass der erhöhte Luftwechsel im Laborraum vom Nutzer angefragt und auch reduziert werden kann. Wird der Laborabzug nicht benötigt, können über den reduzierten Luftwechsel Strömungsgeräusche und unnötiger Luftzug vermieden werden. Das führt bei den neuen variablen Ventilatoren zu erheblichen Einsparungen. Des Weiteren wurde das vorhandene Konzept der Luftversorgung im Erd- und Untergeschoss neu konzipiert. Die Kanalführung und Luftmengen wurden an die aktuellen Bedürfnisse angepasst und in der Zwischendecke neu verlegt. In Kombination mit neuen variablen Ventilatoren entstand auch hier ein großer Einspareffekt.

In weiten Teilen des Gebäudes werden die Heizkörper auch zukünftig mit Standard-Thermostatventilen geregelt. Um den Wärmeverbrauch in diesem Bereich wirtschaftlich zu reduzieren, wird der Heizungsoptimierer SAUTER ecoHeat eingesetzt. Mit dem SAUTER ecoHeat wird die Wärmeerzeugung des Gaskessels genau an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Mittels Funk-Temperatursensoren in Referenzräumen, der Wetterstation und optimierter Regelung kann nun jederzeit die Vorlauftemperatur passgenau bereitgestellt werden. Dies führte neben reduzierten Verteilverlusten, zu einer niedrigeren Rücklauftemperatur, die wiederum den Wirkungsgrad des Gaskessels erhöht.

Ende März 2018 ist nun das erste Betriebsjahr abgeschlossen und die Verbrauchswerte liegen vor. Das Ergebnis der Modernisierung kann sich sehen lassen: 27 % weniger Energiekosten und 172 t weniger CO2-Emissionen! Eine Amortisationszeit von nur knapp 7 Jahren mit einer Technik, die darüber hinaus noch viele Jahre gute Dienste leisten wird.

Das vertraglich vereinbarte Einsparziel wurde übertroffen. Die detaillierte Auswertung des Ergebnisses zeigte auf, dass dennoch weitere Einsparungen möglich sind. Der Schlüssel dafür liegt in der Brauchwarmwasser-Erzeugung. Mit der nächsten Optimierung wird die 30 % Einsparung geknackt werden – da ist sich das SAUTER Team sicher! Wir werden hierzu erneut berichten.

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