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Integrierte Raumautomation

Die integrierte Raumautomation von SAUTER für das Plus an Energieeffizienz

 

Gebäude bieten Raum zum Arbeiten, Wohnen, Lernen, Produzieren und Verkaufen. Je nach Verwendung stellen die Nutzer unterschiedliche Anforderungen an Wärme, Kälte, konditionierte Luft, Beleuchtung und Sonnenschutz. Hier sorgen intelligente Raumautomationslösungen von SAUTER für ein optimales Raumklima in Abhängigkeit der jeweiligen Nutzung.

 

Ein komfortables Raumklima bedeutet Wohlbefinden, erhöhte Konzentrationsfähigkeit und gesteigerte Produktivität. Dabei sind beste Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz genauso wichtig wie eine angenehme Luftqualität und der Schutz vor direkter Blendung durch einfallendes Sonnenlicht.

Die Raumautomation von SAUTER vernetzt die Gewerke Elektro und HLK und optimiert das Zusammenspiel bei maximaler Energieeffizienz. Sensoren ermitteln automatisch den tatsächlichen Bedarf an Wärme, Kälte, Luftqualität, Licht und Beschattung in den Räumen und das System stellt die Energie in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt sowie am richtigen Ort zur Verfügung. Somit wird Energieverschwendung verhindert, Betriebskosten werden gesenkt und die Amortisationszeit verkürzt sich.

Die neueste Generation der SAUTER Raumcontroller vereint BACnet, DALI, KNX, SMI und EnOcean in einem Gerät. So verbindet der ecos504/505 die Gewerke Sonnenschutz, Beleuchtung und Raumklimaregelung für eine integrale und energieeffiziente Raumautomation nach individuellen Bedürfnissen.

Die neueste Generation der SAUTER Raumautomationsstationen ecos504/505 zertifiziert nach dem BACnet-Profil B-BC ermöglicht einerseits die vollständige Integration der Raumautomation in die Gebäudeautomation über BACnet/IP und bietet andererseits die nahtlose Integration aller Gewerke im Raum über standardisierte Protokolle. Die KNX-Schnittstelle dient als Bindeglied zum Elektrogewerk und integriert neben der breiten Palette an KNX Raumbediengeräten auch KNX Sensoren und Aktoren. Über die eingebaute DALI Schnittstelle werden moderne DALI LED-Leuchten, DALI Präsenzmelder und Helligkeitssensoren integriert. Eine dritte Schnittstelle SMI komplettiert das Potenzial dieses modularen Allroundtalents. Das Standard Motor Interface (SMI) erfreut sich als herstellerübergreifende Schnittstelle für elektrische Antrieb zur Steuerung von Raffstoren und Jalousien immer größerer Beliebtheit. Über die SMI Schnittstelle lassen sich die Antriebe nicht nur äußerst präzise ansteuern, sie liefert auch Rückmeldungen über Position, Winkel und mögliche Defekte der Motoren.

Um diesem Trend Rechnung zu tragen, unterstützt die Raumautomationsstation ecos504/505 sowohl die 24V-DC Motoren (SMI LoVo) als auch die 230V-AC Antrieb (SMI). Das Modell SAUTER ecos505 mit zwei unabhängigen SMI-Schnittstellen kann beispielsweise die innenliegenden Behänge über SMI LoVo und außenliegenden Jalousien über SMI gleichzeitig ansteuern.

Durch den parallelen Betrieb aller drei Schnittstellen im gleichen Anwendungsprogramm bieten sich ungeahnte Möglichkeiten zur Realisierung komplexer Raumautomationsaufgaben, die ohne die Integration gar nicht oder nur sehr aufwendig umsetzbar wären.

Die Funktion „Lamellennachführung“ für den außenliegenden Sonnenschutz, positioniert diesen je nach Außenhelligkeit und Sonnenstand stets in eine optimale Stellung zur Maximierung des Tageslichteinfalls bei gleichzeitigem Blendschutz. Die DALI Beleuchtung wird für eine konstante Helligkeit im Raum kontinuierlich nachgeregelt.
Die Funktion „Dämmerungsautomatik“ schließt die Lamellen während der Nachtstunden und verhindert so ein Auskühlen der Räume über die Fenster bei niedrigen Außentemperaturen. Sichtschutz und ein einheitliches Fassadenbild sind weitere Vorteile dieser Funktion und werden von vielen Architekten gefordert.

Mit der Funktion „Thermoautomatik“ wird sichergestellt, dass in unbelegten Räumen jahreszeitabhängig der solare Wärmeeintrag zur Unterstützung der Heizung zugelassen oder aber zur Unterstützung der Kühlung vermieden wird. Diese Funktion nutzt sowohl Raumtemperatur-Sollwert und Istwert als auch Informationen über die Außenhelligkeit bzw. Globalstrahlung und ist damit ein gutes Bespiel dafür, wie man durch die Integration von Elektrogewerk und HLK Gewerk einen Zusatznutzen in Form von Energieeinsparung für den Nutzer erzielen kann.

Das Konzept der Achsflexibilität ist bereits in den SAUTER Raumautomationsstationen ecos504/505 eingebaut. Es sorgt unter Berücksichtigung aller Disziplinen im Raum für eine schnelle Anpassung der Flächenaufteilung an die Bedürfnisse der Nutzer. Über eine grafische Oberfläche kann der Betreiber die Raumaufteilung ändern, alle Funktionen für die Beleuchtung, den Sonnenschutz und das Raumklima passen sich innerhalb der SAUTER Raumautomationsstationen automatisch an.

Modular, flexibel, energiesparend

Neben den kommunikativen Schnittstellen BACnet/IP, KNX, DALI, SMI und EnOcean arbeiten die SAUTER Raumautomationsstationen ecos504/505 mit abgesetzten ecoLink I/O-Modulen zur Anbindung von physikalischen Datenpunkten wie beispielsweise Fensterkontakten oder Taupunktwächtern. Eine Vielzahl an Modultypen mit unterschiedlichem Mengengerüst gewährleistet auch hier ein Maximum an Flexibilität.

Der kompakte Regler ist frei programmierbar und bietet ausreichend Speicher für historische Daten, Zeitpläne, und Kalender sowie alle Funktionen der Raumautomation nach VDI 3813-2 für bis zu acht Räume.

Raumbediengeräte lassen sich entweder kabelgebunden oder über die EnOcean Funktechnologie anschließen. Damit eignet sich der SAUTER ecos504/505 auch hervorragend für die Regelung offener und flexibler Raumkonzepte.

Alle nutzbaren ECO-Funktionen sorgen für höchste Energieeffizienz gemäß EN 15232. So wird der Energieverbrauch erheblich reduziert und gleichzeitig der Komfort für die Raumnutzer gewährleistet.

Die integrale Planung – Voraussetzungen für ein erfolgreiches Projekt

Die integrierte Raumautomationslösung entsteht leider nicht von alleine. Sie muss für jedes Bauvorhaben individuell geplant werden. Ausschreibungen müssen deshalb Funktionen beschreiben, eine Auflistung der benötigten Datenpunkte allein reicht nicht mehr aus. Die Kompetenzen eines erfahrenen Systemintegrators sind schon in der Planungsphase zwingend erforderlich.

Mit über 100-jähriger Erfahrung und erprobter Technologiekompetenz ist SAUTER ein ausgewiesener Systemintegrator/Systemplaner. SAUTER kennt die Prozesse im Raum und die gängigen Installationstechniken aus einer Vielzahl erfolgreich abgewickelter Projekte.

SAUTER nutzt dabei seine fundierten Kenntnisse der Übertragungstechnik, der eingesetzten Medien und der verwendeten Protokolle und entwickelt stets die passende Gebäudesystemtechnik als steckbare Lösung mit einem hohen Grad an industrieller Vorfertigung. Der ab Werk getestete Systemverteiler enthält neben den fertig verdrahteten Hardwarekomponenten auch das bereits gemäß Projektanforderungen parametrierte Applikationsprogramm. Eine genaue Beschriftung des Einbauortes und aller Anschlüsse garantiert eine schnelle und fehlerfreie Inbetriebnahme.

Durch das Vermitteln von Know-how aus Wissensbibliotheken zeigt SAUTER seine exzellente Teamfähigkeit und ist stets bestrebt die Gesamtinteressen über Einzelinteressen zu stellen. Als wichtiger Teil des Projektmanagements ist SAUTER der Ansprechpartner zu allen Fragen der integrierten Raumautomation, sowohl für die ausführenden Firmen als auch für den Auftraggeber.

Fazit

Kunden wollen offene Systeme. Die integrierte Raumautomation erfordert daher zertifizierte interoperable Produkte basierend auf standardisierten Protokollen. SAUTER erfüllt diese Anforderungen in hervorragender Weise. Erstklassige Produkte sind aber nicht genug. Erst durch eine integrale Planung und eine professionelle Ausführung mit einem hohen Grad an Vorfertigung sowohl bei den Hardwarekomponenten als auch bei den Anwendungsprogrammen entstehen energieeffiziente Raumautomationslösungen, die einen Investitionsschutz über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes garantieren.

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